Eigenes Büro für Integrationsprojekt in der Lübecker Straße
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Eigenes Büro für Integrationsprojekt in der Lübecker Straße

Das Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ ist seit 1. Oktober mit einem eigenen Büro in der Neuen Neustadt noch besser für zugewanderte Magdeburger*innen zu erreichen. Im Rahmen der Interkulturellen Woche hat das Dezernat für Soziales, Jugend und Gesundheit den nördlichen Standort des Projekts in der Lübecker Straße eröffnet.

Das Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ erhält einen Standort im zuvor ausgewählten Schwerpunktbereich Magdeburg-Nord. Das Projekt soll Teilhabechancen von Zugewanderten in den Stadtteilen – und somit vor Ort – fördern sowie ein gutes Miteinander in den vielfältig gewordenen Nachbarschaften unterstützen. Damit wird es an der Schnittstelle zwischen Integrationsarbeit, Sozialer Arbeit und Gemeinwesenarbeit tätig. Das Projektbüro in der Lübecker Straße 23 wird Beratungen, Informations- und andere Gruppen- und Begegnungsveranstaltungen durchführen.

Auswahl internationaler Speisen wie Baklava und Kibbeh auf einem Tisch
Internationale Spezialitäten auf einem Tisch und eine Person mit Daumen hoch
Karte zur Büroeröffnung mit der Aufschrift Herzlichen Glückwunsch
Kürbis und ein Flyer zur Interkulturellen Woche 2020 auf einem Tisch

Für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Am 1. Oktober eröffnete die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, das Büro feierlich. Gleich im Anschluss konnten sich Akteur*innen der Integrations- und Stadtteilarbeit sowie Interessierte mit und ohne Migrationshintergrund über das Projekt informieren, Kontakte knüpfen, mit den Projektmitarbeiterinnen ins Gespräch kommen und dabei internationale Speisen probieren. Künftig sind die Mitarbeitenden zu folgenden Zeiten zu sprechen:

dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr
- nach Vereinbarung -

Weitere Informationen gibt es unter Magdeburg - Integrationsgemeinwesenarbeit.

„Das neue Büro bietet Raum für Angebote und Kooperationen vor Ort. Damit kann das Projekt noch tiefer in die Stadtteilarbeit einsteigen und direkt dort unterstützen, wo Vielfalt im alltäglichen Zusammenleben eine Rolle spielt.“, so die Sozialbeigeordnete Simone Borris.

Organisatorinnen stellen mit einem Bieber die Projektarbeit zur Integration vor
Gespräch zweier Gäste der Eröffnungsveranstaltung des Integrationsprojekt-Büros
Gäste des Integrationsprojekt-Büros schauen sich landestypische Kleidung an
Gäste hören der Lesung eines integrierten Menschen mit Migrationshintergrund zu

Hintergrund zur Integrations-Gemeinwesenarbeit

Stadtteile und Nachbarschaften sind Lebensmittelpunkt und Kontaktfeld für Zugewanderte und Einheimische zugleich und halten damit Integrationspotenziale bereit – aber auch Konflikte. Das Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ des Sozialdezernats der Landeshauptstadt hat die Aufgabe, mit einer flexiblen, mobilen Unterstützung im Sozialraum die vielfältigen Beratungs- und Integrationsangebote für den Einzelfall sinnvoll zu verknüpfen. Falls notwendig wird als Vermittler zwischen Sprachen und Kulturen agiert und Zugänge für eine gelingende Zielgruppenansprache geschaffen.

Anhand sozioökonomischer Daten wurden für die Projektumsetzung zwei Schwerpunktbereiche innerhalb des Stadtgebiets ausgewählt. Einer davon befindet sich im nördlichen Stadtgebiet mit den Stadtteilen Kannenstieg, Neustädter See und Neue Neustadt. Der andere Schwerpunkt befindet sich im Bereich Leipziger Straße/ Schilfbreite.

Das Projekt richtet sich vornehmlich an Drittstaatsangehörige mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland.

„Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2022 und wird vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, kurz AMIF, der Europäischen Union und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt mitfinanziert.

 
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